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Das krebskranke Kind

 

im Mittelpunkt der Forschung

Unser Ziele:
- Heilungschancen erhöhen
- Therapie optimieren
- Lebensqualität verbessern

Trotz beachtlicher Erfolge der Kinderkrebsheilkunde ist eine Krebserkrankung im Kindes- oder Jugendalter zunächst immer ein lebensbedrohliches Ereignis.

In Deutschland erkrankt eines von 470 Kindern innerhalb der ersten 15 Lebensjahre an Krebs. Hinter dieser Diagnose verbirgt sich ein Spektrum sehr verschiedenartiger seltener Krankheitsbilder. Ebenso vielfältig sind die noch ungelösten Fragen zur Entstehung, Diagnostik und Therapie und damit das Spektrum möglicher Forschungsprojekte. Deshalb ist es wichtig, Schwerpunkte zu setzen.

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung engagiert sich besonders für  Patientengruppen, deren Behandlung besonders problematisch und deren Prognose vergleichsweise ungünstig ist.
Alle krebskranken Kinder sollen die Chance erhalten, gesund zu werden!

Um diesem Ziel immer näher zu kommen, werden Jahr für Jahr neue wissenschaftliche Vorhaben mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Kinderkrebsstiftung gestartet und realisiert. Eine Förderung aus Mitteln Deutschen Kinderkrebsstiftung erhalten nur Projekte, die hohe Qualitätsansprüche eines mehrstufigen standardisierten Begutachtungsverfahrens erfüllen.

Im Bereich der Projektförderung der Deutschen Kinderkrebsstiftung erfolgt eine Ausrichtung an den Interessen der Betroffenen. Forschungsaktivitäten sollen primär einen Gewinn für den Patienten, für das krebskranke Kind, ergeben. Mit der Förderung multizentrischer Therapieoptimierungsstudien an erster Stelle leistet die Deutsche Kinderkrebsstiftung einen bedeutenden Beitrag dazu, dass krebskranke Kinder und Jugendliche nach dem jeweils aktuellen Erkenntnisstand auf gesichertem Niveau behandelt werden können.

Förderungsschwerpunkte der Deutschen Kinderkrebsstiftung:

  • Multizentrische Therapieoptimierungsstudien
    Für jede Tumorart gibt es eine Studienzentrale, die beratende Funktionen  ausübt, Daten auswertet und die jeweiligen Behandlungspläne den neuesten Erkenntnissen anpasst, damit alle teilnehmenden Behandlungszentren sich danach richten können und die Kinder immer eine aktuelle Therapie erhalten. Studien, die sich der Behandlung von Hirntumoren widmen, bilden im Rahmen des Verbundprojektes Behandlungsnetzwerk HIT einen Förderungsschwerpunkt der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Denn unter den betroffenen kleinen Patienten gibt es viele Sorgenkinder, und zur Verbesserung ihrer Situation muss noch besonders viel getan werden.
  • Patientenorientierte klinische Forschungsprojekte
    Hierunter fallen z.B. Studien, in denen völlig neue Behandlungsansätze entwickelt werden, aber auch Untersuchungen, die sich mit den Nebenwirkungen und Spätfolgen bestehender Behandlungskonzepte beschäftigen sowie Projekte aus dem Bereich der psychosozialen Versorgung krebskranker Kinder und ihrer Familien. Besonderes Gewicht liegt hier auf der Erforschung von Krankheitsbildern oder -stadien, für die bislang noch keine guten Heilungsaussichten bestehen.
  • Qualitätssicherung und Strukturoptimierung
    Die Deutsche Kinderkrebsstiftung unterstützt die Zusammenarbeit der Ärzte für Kinderkrebsheilkunde in der deutschen Fachgesellschaft GPOH sowie die gemeinsamen Aktivitäten der psychosozialen Dienste in der pädiatrischen Onkologie PSAPOH. Dadurch entsteht ein Erfahrungsnetzwerk, von dem alle betroffenen Kinder profitieren.
    Weiterhin wird zum Beispiel die Arbeit zentraler Einrichtungen wie z.B. von Referenzlaboren oder Tumorregistern, die bundesweit allen Kinderkrebszentren zur Verfügung stehen, durch Mittel der Kinderkrebsstiftung ermöglicht.
    Zu diesem Bereich gehört auch die Entwicklung von EDV-Lösungen, die für einen schnellen und sicheren Datentransfer zwischen den Behandlungszentren, Studienzentralen und Referenzeinrichtungen sorgen, damit wichtige Erkenntnisse allen betroffenen Kindern zugute kommen.


Quelle: www.kinderkrebsstiftung.de